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Johannes 1 Schlachter 2000 (SCH2000)

Das Wort wurde Fleisch

Im Anfang war das Wort[a], und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

Dieses war im Anfang bei Gott.

Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.[b]

In ihm war das Leben[c], und das Leben war das Licht der Menschen.

Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.

Es war ein Mensch, von Gott gesandt; sein Name war Johannes.

Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten.

Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht.

Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet[d], sollte in die Welt kommen.

10 Er war in der Welt[e], und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht.

11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht[f], Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

13 die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren[g] sind.

14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Das Zeugnis Johannes des Täufers von Jesus Christus

15 Johannes legte Zeugnis ab von ihm, rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir gewesen, denn er war eher als ich.

16 Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen[h] Gnade um Gnade.

17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

18 Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene[i] Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss [über ihn] gegeben.

19 Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden von Jerusalem Priester und Leviten sandten, um ihn zu fragen: Wer bist du?

20 Und er bekannte es und leugnete nicht, sondern bekannte: Ich bin nicht der Christus![j]

21 Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Und er sprach: Ich bin"s nicht! Bist du der Prophet[k]? Und er antwortete: Nein!

22 Nun sprachen sie zu ihm: Wer bist du denn? Damit wir denen Antwort geben, die uns gesandt haben: Was sagst du über dich selbst?

23 Er sprach: Ich bin »die Stimme eines Rufenden, [die ertönt] in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!«,[l] wie der Prophet Jesaja gesagt hat.

24 Die Gesandten gehörten aber zu den Pharisäern.

25 Und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufst du denn, wenn du nicht der Christus bist, noch Elia, noch der Prophet?

26 Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt;

27 dieser ist’s, der nach mir kommt, der vor mir gewesen ist; und ich bin nicht würdig, ihm den Schuhriemen zu lösen.

28 Dies geschah in Bethabara, jenseits des Jordan, wo Johannes taufte.

Das Lamm Gottes

29 Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus[m] auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt![n]

30 Das ist der, von dem ich sagte: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.

31 Und ich kannte ihn nicht; aber damit er Israel offenbar würde, darum bin ich gekommen, mit Wasser zu taufen.

32 Und Johannes bezeugte und sprach: Ich sah den Geist wie eine Taube vom Himmel herabsteigen, und er blieb auf ihm.

33 Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Der, auf den du den Geist herabsteigen und auf ihm bleiben siehst, der ist"s, der mit Heiligem Geist tauft.

34 Und ich habe es gesehen und bezeuge, dass dieser der Sohn Gottes ist.

35 Am folgenden Tag stand Johannes wiederum da und zwei seiner Jünger.

36 Und indem er auf Jesus blickte, der vorüberging, sprach er: Siehe, das Lamm Gottes![o]

Die ersten Jünger

37 Und die beiden Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach.

38 Als aber Jesus sich umwandte und sie nachfolgen sah, sprach er zu ihnen: Was sucht ihr? Sie sprachen zu ihm: Rabbi (das heißt übersetzt: »Lehrer«), wo wohnst du?

39 Er spricht zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde.[p]

40 Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von den beiden, die es von Johannes gehört hatten und ihm nachgefolgt waren.

41 Dieser findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (das heißt übersetzt: den »Gesalbten«[q]).

42 Und er führte ihn zu Jesus. Jesus aber sah ihn an und sprach: Du bist Simon, Jonas Sohn, du sollst Kephas heißen (das heißt übersetzt: »ein Stein«).

43 Am folgenden Tag wollte Jesus nach Galiläa reisen; da findet er Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!

44 Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.

45 Philippus findet den Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, den Sohn Josephs, von Nazareth.

46 Und Nathanael sprach zu ihm: Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!

47 Jesus sah den Nathanael auf sich zukommen und spricht von ihm: Siehe, wahrhaftig ein Israelit, in dem keine Falschheit ist!

48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe dich Philippus rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich!

49 Nathanael antwortete und sprach zu ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!

50 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte: Ich sah dich unter dem Feigenbaum? Du wirst Größeres sehen als das!

51 Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich[r], ich sage euch: Künftig werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn des Menschen[s]!

Footnotes:

  1. (1,1) »Das Wort« (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).
  2. (1,3) od. … durch Ihn … ohne Ihn…
  3. (1,4) gr. zoe; ein Wort, das im NT fast nur für das ewige, wahre Leben gebraucht wird; vgl. u.a. auch Joh 3,16; 5,29; 6,35; 10,10; 14,6; 17,3; 20,31.
  4. (1,9) od. ins Licht stellt.
  5. (1,10) »Welt« (gr. kosmos) steht hier und des Öfteren im NT für die von der Sünde gezeichnete Schöpfung und besonders für die von Gott abgefallene Menschheit.
  6. (1,12) od. die Vollmacht.
  7. (1,13) od. gezeugt.
  8. (1,16) od. genommen.
  9. (1,18) od. einziggeborene / einziggezeugte.
  10. (1,20) d.h. der Messias, der von Gott gesandte Retter und König (vgl. Fn. zu Mt 1,16).
  11. (1,21) d.h. der verheißene Prophet aus 5Mo 18,18.
  12. (1,23) Jes 40,3.
  13. (1,29) Jesus ist die gr. Umschrift des hebr. Jehoschua; dieser Name bedeutet »Der Herr ist Rettung«.
  14. (1,29) od. das die Sünde der Welt auf sich nimmt / trägt. Diese Bezeichnung Jesu Christi bezieht sich auf das Opferlamm, das eine wichtige Rolle in den Opfern des AT spielte (vgl. u.a. 1Mo 4,4; 2Mo 12,3-11; 13,13; 29,38; 3Mo 14,10-18; Jes 53,7).
  15. (1,36) Andere Übersetzung: Schaut auf das Lamm Gottes!
  16. (1,39) d.h. ca. 10 Uhr vormittags nach der römischen Zeitrechnung.
  17. (1,41) gr. Christus. Das ist der besondere Titel des verheißenen Retters und Königs für Israel und die Welt, der von Gott durch »Salbung« in seine Königswürde eingesetzt ist (vgl. u.a. Ps 2,2; Dan 9,25).
  18. (1,51) w. Amen, Amen; so auch später.
  19. (1,51) Sohn des Menschen ist eine Bezeichnung für den Messias (vgl. Dan 7,13; 1Mo 3,15; Joh 1,14; 1Tim 3,16; Phil 2,7; Hebr 2,14-18).
Schlachter 2000 (SCH2000)

Copyright © 2000 by Geneva Bible Society

Johannes 1 Hoffnung für Alle (HOF)

Jesus und sein Zeuge: Johannes der Täufer (Kapitel 1)

Jesus Christus – Gottes Wort an die Welt

Am Anfang war das Wort.

Das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott selbst.

Von Anfang an war es bei Gott.

Alles wurde durch das Wort geschaffen; nichts ist ohne das Wort entstanden.

In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht für alle Menschen.

Es leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können[a].

Gott schickte einen Boten, einen Mann, der Johannes[b] hieß.

Sein Auftrag war es, die Menschen auf das Licht hinzuweisen. Alle sollten durch seine Botschaft an den glauben, der das Licht ist.

Johannes selbst war nicht das Licht. Er sollte nur ein Zeuge für das kommende Licht sein.

Das wahre Licht ist der, der in die Welt gekommen ist, um für alle Menschen das Licht zu bringen.

10 Doch obwohl er unter ihnen lebte und die Welt durch ihn geschaffen wurde, erkannten ihn die Menschen nicht.

11 Er kam in seine Welt, aber die Menschen wiesen ihn ab.[c]

12 Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.

13 Das wurden sie nicht, weil sie zu einem auserwählten Volk gehörten, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen allein Gott.[d]

14 Das Wort wurde Mensch und lebte unter uns. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In ihm sind Gottes Gnade und Wahrheit zu uns gekommen.

15 Johannes wies immer wieder auf ihn hin. »Diesen habe ich gemeint«, rief er, »wenn ich sagte: ›Nach mir wird einer kommen, der weit über mir steht. Denn er war schon da, bevor ich geboren wurde!‹«

16 Aus seinem göttlichen Reichtum hat er uns immer wieder mit seiner grenzenlosen Liebe beschenkt.

17 Durch Mose gab uns Gott das Gesetz mit seinen Forderungen, aber nun ist uns durch Jesus Christus seine Gnade und Wahrheit begegnet.[e] 18 Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Doch sein einziger Sohn, der selbst Gott ist und in enger Gemeinschaft mit dem Vater lebt, hat ihn uns gezeigt.

Johannes der Täufer weist auf Christus hin (Matthäus 3,1-12; Markus 1,1-8; Lukas 3,1-18)

19 Die führenden Männer der Juden in Jerusalem schickten einige Priester und Leviten zu Johannes. Sie fragten ihn: »Wer bist du?« Da nutzte Johannes die Gelegenheit, um sie auf Jesus Christus hinzuweisen. 20 Er bekannte und ließ keinen Zweifel offen: »Ich bin nicht der Christus, der von Gott versprochene Retter.« 21 »Wer bist du dann?«, fragten sie weiter. »Bist du Elia?«[f] Johannes verneinte auch das. »Bist du der Prophet, den Mose uns angekündigt hat[g] »Nein!«, entgegnete Johannes.

22 »Dann sag uns doch, wer du bist. Welche Antwort sollen wir denen geben, die uns hergeschickt haben?« 23 Da sagte Johannes: »Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: ›Macht den Weg frei für den Herrn!‹[h] So hat es der Prophet Jesaja schon angekündigt.«

24 Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. 25 Sie fragten Johannes nun: »Wenn du nicht der Christus, nicht Elia und auch nicht der von Mose angekündigte Prophet bist, mit welchem Recht taufst du dann?« 26 Darauf erwiderte Johannes: »Ich taufe mit Wasser. Aber mitten unter euch lebt schon der, auf den wir warten. Ihr kennt ihn nur noch nicht. 27 Er kommt nach mir – und ich bin nicht einmal würdig, ihm die Schuhe auszuziehen[i] 28 Dieses Gespräch führten sie in Betanien, einem Dorf östlich des Jordan, wo Johannes taufte.

Das Opferlamm Gottes (Matthäus 3,13-17; Markus 1,9-11; Lukas 3,21-22)

29 Am nächsten Tag bemerkte Johannes, dass Jesus zu ihm kam. Da rief er: »Seht, das ist Gottes Opferlamm, das die Sünde der Menschen wegnimmt.[j] 30 Dieser Mann ist es, von dem ich gesagt habe: ›Nach mir wird einer kommen, der weit über mir steht. Denn er war schon da, bevor ich geboren wurde!‹ 31 Auch ich wusste vorher nicht, wer er ist. Aber damit dem Volk Israel die Augen für ihn geöffnet werden, taufe ich hier mit Wasser.«

32 Und Johannes berichtete weiter: »Ich sah den Geist Gottes wie eine Taube vom Himmel herabkommen und auf ihm bleiben. 33 Wer er ist, wusste ich vorher noch nicht«, wiederholte Johannes, »aber Gott, der mir den Auftrag gab, mit Wasser zu taufen, sagte zu mir: ›Du wirst sehen, wie der Geist auf einen Menschen herabkommt und auf ihm bleibt. Dann weißt du, dass er es ist, der mit dem Heiligen Geist tauft.‹ 34 Und weil ich das gesehen habe, kann ich bezeugen: Dieser Mann ist Gottes Sohn[k]

Die ersten Jünger von Jesus

35 Johannes der Täufer und zwei seiner Jünger waren am nächsten Tag wieder an dieser Stelle, 36 als Jesus vorüberging. Da schaute Johannes ihn an und sagte: »Seht, dies ist Gottes Opferlamm!« 37 Als die beiden Jünger das hörten, folgten sie Jesus. 38 Jesus drehte sich zu ihnen um, sah sie kommen und fragte: »Was sucht ihr?« Sie antworteten: »Rabbi[l], wo wohnst du?« 39 »Kommt mit, dann werdet ihr es sehen!«, sagte Jesus. Also gingen sie mit Jesus dorthin, wo er wohnte. Es war ungefähr vier Uhr nachmittags, und sie blieben bei ihm bis zum Abend.

40 Einer der beiden, die Jesus auf das Wort von Johannes hin gefolgt waren, hieß Andreas. Er war der Bruder von Simon Petrus. 41 Wenig später traf er seinen Bruder Simon und erzählte ihm: »Wir haben den Messias[m] gefunden, den von Gott versprochenen Retter!« 42 Dann nahm Andreas seinen Bruder mit zu Jesus. Der sah ihn an und sagte: »Du bist Simon, der Sohn von Johannes. Von jetzt an sollst du Petrus[n] heißen!«

Jesus beruft Philippus und überzeugt Nathanael

43 Als Jesus am nächsten Tag nach Galiläa gehen wollte, traf er unterwegs Philippus. Auch ihn forderte er auf: »Komm, folge mir nach!« 44 Philippus stammte wie Andreas und Petrus aus Betsaida. 45 Später begegnete Philippus Nathanael und erzählte ihm: »Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz geschrieben hat und den die Propheten angekündigt haben. Es ist Jesus aus Nazareth, der Sohn von Josef.« 46 »Nazareth?«, entgegnete Nathanael. »Was kann von da schon Gutes kommen!« Doch Philippus antwortete ihm: »Komm mit und überzeuge dich selbst!«

47 Als Jesus Nathanael erblickte, sagte er: »Hier kommt ein wahrer Israelit, ein ganz und gar aufrichtiger Mensch!« 48 Nathanael staunte: »Woher kennst du mich?« Jesus erwiderte: »Noch bevor Philippus dich rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.« 49 »Rabbi, du bist wirklich Gottes Sohn!«, rief Nathanael. »Du bist der König von Israel!« 50 Jesus sagte: »Das glaubst du, weil ich dir gesagt habe, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah. Aber du wirst noch viel größere Dinge zu sehen bekommen.« 51 Und er fuhr fort: »Ich sage euch die Wahrheit: Ihr werdet den Himmel offen und die Engel Gottes hinauf- und herabsteigen sehen zwischen Gott und dem Menschensohn!«

Footnotes:

  1. 1,5 Oder: doch die Finsternis wehrte sich gegen das Licht.
  2. 1,6 Gemeint ist Johannes der Täufer. Vgl. Kapitel 1,19-34.
  3. 1,11 Oder: Er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wies ihn ab.
  4. 1,13 Wörtlich: Die nicht aus Blut, auch nicht aus dem Willen des Fleisches und nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
  5. 1,17 Oder: Durch Mose gab uns Gott das Gesetz, und nun ist uns (außerdem) durch Jesus Christus seine Gnade und Wahrheit begegnet.
  6. 1,21 Vgl. Maleachi 3,23.
  7. 1,21 Vgl. 5. Mose 18,15.18.
  8. 1,23 Vgl. Jesaja 40,3.
  9. 1,27 Das Ausziehen und Nachtragen der Schuhe gehörte zu den Aufgaben eines Sklaven für seinen Herrn.
  10. 1,29 Vgl. 2. Mose 12,3-14.
  11. 1,34 Oder nach anderen Handschriften: der Erwählte Gottes.
  12. 1,38 Im griechischen Text folgt an dieser Stelle unmittelbar die Erklärung des Wortes Rabbi: … das heißt übersetzt: »Lehrer«.
  13. 1,41 Im griechischen Text folgt an dieser Stelle unmittelbar die Erklärung des Wortes Messias: »Messias« ist das hebräische Wort für Christus.
  14. 1,42 Wörtlich: Kephas. – Im griechischen Text folgt an dieser Stelle unmittelbar die Erklärung des Namens Kephas: Das ist der hebräische Name für Petrus und bedeutet »Fels«.
Hoffnung für Alle (HOF)

Hoffnung für Alle® (Hope for All) Copyright © 1983, 1996, 2002 by Biblica, Inc.®

John 1 Holman Christian Standard Bible (HCSB)

Prologue

In the beginning was the Word,[a]
and the Word was with God,
and the Word was God.
He was with God in the beginning.
All things were created through Him,
and apart from Him not one thing was created
that has been created.
Life was in Him,[b]
and that life was the light of men.
That light shines in the darkness,
yet the darkness did not overcome[c] it.

There was a man named John
who was sent from God.
He came as a witness
to testify about the light,
so that all might believe through him.[d]
He was not the light,
but he came to testify about the light.
The true light, who gives light to everyone,
was coming into the world.[e]

10 He was in the world,
and the world was created through Him,
yet the world did not recognize Him.
11 He came to His own,[f]
and His own people[g] did not receive Him.
12 But to all who did receive Him,
He gave them the right to be[h] children of God,
to those who believe in His name,
13 who were born,
not of blood,[i]
or of the will of the flesh,
or of the will of man,[j]
but of God.

14 The Word became flesh[k]
and took up residence[l] among us.
We observed His glory,
the glory as the One and Only Son[m] from the Father,
full of grace and truth.
15 (John testified concerning Him and exclaimed,
“This was the One of whom I said,
‘The One coming after me has surpassed me,
because He existed before me.’”)
16 Indeed, we have all received grace after grace
from His fullness,
17 for the law was given through Moses,
grace and truth came through Jesus Christ.
18 No one has ever seen God.[n]
The One and Only Son[o]
the One who is at the Father’s side[p]
He has revealed Him.

John the Baptist’s Testimony

19 This is John’s testimony when the Jews from Jerusalem sent priests and Levites to ask him, “Who are you?”

20 He did not refuse to answer, but he declared: “I am not the Messiah.”

21 “What then?” they asked him. “Are you Elijah?”

“I am not,” he said.

“Are you the Prophet?”[q]

“No,” he answered.

22 “Who are you, then?” they asked. “We need to give an answer to those who sent us. What can you tell us about yourself?”

23 He said, “I am a voice of one crying out in the wilderness: Make straight the way of the Lord[r]—just as Isaiah the prophet said.”

24 Now they had been sent from the Pharisees. 25 So they asked him, “Why then do you baptize if you aren’t the Messiah, or Elijah, or the Prophet?”

26 “I baptize with[s] water,” John answered them. “Someone stands among you, but you don’t know Him. 27 He is the One coming after me,[t] whose sandal strap I’m not worthy to untie.”

28 All this happened in Bethany[u] across the Jordan,[v] where John was baptizing.

The Lamb of God

29 The next day John saw Jesus coming toward him and said, “Here is the Lamb of God, who takes away the sin of the world! 30 This is the One I told you about: ‘After me comes a man who has surpassed me, because He existed before me.’ 31 I didn’t know Him, but I came baptizing with[w] water so He might be revealed to Israel.”

32 And John testified, “I watched the Spirit descending from heaven like a dove, and He rested on Him. 33 I didn’t know Him, but He[x] who sent me to baptize with[y] water told me, ‘The One you see the Spirit descending and resting on—He is the One who baptizes with[z] the Holy Spirit.’ 34 I have seen and testified that He is the Son of God!”[aa]

35 Again the next day, John was standing with two of his disciples. 36 When he saw Jesus passing by, he said, “Look! The Lamb of God!”

37 The two disciples heard him say this and followed Jesus. 38 When Jesus turned and noticed them following Him, He asked them, “What are you looking for?”

They said to Him, “Rabbi” (which means “Teacher”), “where are You staying?”

39 “Come and you’ll see,” He replied. So they went and saw where He was staying, and they stayed with Him that day. It was about 10 in the morning.[ab]

40 Andrew, Simon Peter’s brother, was one of the two who heard John and followed Him. 41 He first found his own brother Simon and told him, “We have found the Messiah!”[ac] (which means “Anointed One”), 42 and he brought Simon to Jesus.

When Jesus saw him, He said, “You are Simon, son of John.[ad] You will be called Cephas” (which means “Rock”).

Philip and Nathanael

43 The next day He[ae] decided to leave for Galilee. Jesus found Philip and told him, “Follow Me!”

44 Now Philip was from Bethsaida, the hometown of Andrew and Peter. 45 Philip found Nathanael[af] and told him, “We have found the One Moses wrote about in the Law (and so did the prophets): Jesus the son of Joseph, from Nazareth!”

46 “Can anything good come out of Nazareth?” Nathanael asked him.

“Come and see,” Philip answered.

47 Then Jesus saw Nathanael coming toward Him and said about him, “Here is a true Israelite; no deceit is in him.”

48 “How do you know me?” Nathanael asked.

“Before Philip called you, when you were under the fig tree, I saw you,” Jesus answered.

49 “Rabbi,” Nathanael replied, “You are the Son of God! You are the King of Israel!”

50 Jesus responded to him, “Do you believe only because I told you I saw you under the fig tree? You[ag] will see greater things than this.” 51 Then He said, “I assure you: You[ah] will see heaven opened and the angels of God ascending and descending on the Son of Man.”

Footnotes:

  1. John 1:1 The Word (Gk Logos) is a title for Jesus as the communication and the revealer of God the Father; Jn 1:14,18; Rv 19:13.
  2. John 1:4 Other punctuation is possible: . . . not one thing was created. What was created in Him was life
  3. John 1:5 Or grasp, or comprehend, or overtake; Jn 12:35
  4. John 1:7 Or through it (the light)
  5. John 1:9 Or The true light who comes into the world gives light to everyone, or The true light enlightens everyone coming into the world.
  6. John 1:11 The same Gk adjective is used twice in this verse: the first refers to all that Jesus owned as Creator (to His own); the second refers to the Jews (His own people).
  7. John 1:11 The same Gk adjective is used twice in this verse: the first refers to all that Jesus owned as Creator (to His own); the second refers to the Jews (His own people).
  8. John 1:12 Or become
  9. John 1:13 Lit bloods; the pl form of blood occurs only here in the NT. It may refer either to lineal descent (that is, blood from one’s father and mother) or to the OT sacrificial system (that is, the various blood sacrifices). Neither is the basis for birth into the family of God.
  10. John 1:13 Or not of human lineage, or of human capacity, or of human volition
  11. John 1:14 The eternally existent Word (vv. 1-2) took on full humanity but without sin; Heb 4:15.
  12. John 1:14 Or and dwelt in a tent; lit and tabernacled; this word occurs only here in John. A related word, referring to the Festival of Tabernacles, occurs only in 7:2; Ex 40:34-38.
  13. John 1:14 Son is implied from the reference to the Father and from Gk usage.
  14. John 1:18 Since God is an infinite being, no one can see Him in His absolute essential nature; Ex 33:18-23.
  15. John 1:18 Other mss read God
  16. John 1:18 Lit is in the bosom of the Father
  17. John 1:21 Probably the Prophet in Dt 18:15
  18. John 1:23 Is 40:3
  19. John 1:26 Or in
  20. John 1:27 Other mss add who came before me
  21. John 1:28 Other mss read in Bethabara
  22. John 1:28 Another Bethany, near Jerusalem, was the home of Lazarus, Martha, and Mary; Jn 11:1.
  23. John 1:31 Or in
  24. John 1:33 He refers to God the Father, who gave John a sign to help him identify the Messiah. Vv. 32-34 indicate that John did not know that Jesus was the Messiah until the Spirit descended upon Him at His baptism.
  25. John 1:33 Or in
  26. John 1:33 Or in
  27. John 1:34 Other mss read is the Chosen One of God
  28. John 1:39 Lit about the tenth hour. Various methods of reckoning time were used in the ancient world. John probably used a different method from the other 3 Gospels. If John used the same method of time reckoning as the other 3 Gospels, the translation would be: It was about four in the afternoon.
  29. John 1:41 In the NT, the word Messiah translates the Gk word Christos (“Anointed One”), except here and in Jn 4:25 where it translates Messias.
  30. John 1:42 Other mss read Simon, son of Jonah
  31. John 1:43 Or he, referring either to Simon Peter (vv. 41-42) or Andrew (vv. 40-41)
  32. John 1:45 Probably the Bartholomew of the other Gospels and Acts
  33. John 1:50 In Gk, the word you is sg and refers to Nathanael.
  34. John 1:51 In Gk, the word you is pl and refers to Nathanael and the other disciples.

John 1 New English Translation (NET Bible)

The Prologue to the Gospel

In the beginning was the Word, and the Word was with God, and the Word was fully God. The Word was with God in the beginning. All things were created by him, and apart from him not one thing was created that has been created. In him was life, and the life was the light of mankind. And the light shines on in the darkness, but the darkness has not mastered it.

A man came, sent from God, whose name was John. He came as a witness to testify about the light, so that everyone might believe through him. He himself was not the light, but he came to testify about the light. The true light, who gives light to everyone, was coming into the world. 10 He was in the world, and the world was created by him, but the world did not recognize him. 11 He came to what was his own, but his own people did not receive him. 12 But to all who have received him—those who believe in his name—he has given the right to become God’s children 13 —children not born by human parents or by human desire or a husband’s decision, but by God.

14 Now the Word became flesh and took up residence among us. We saw his glory—the glory of the one and only, full of grace and truth, who came from the Father. 15 John testified about him and shouted out, “This one was the one about whom I said, ‘He who comes after me is greater than I am, because he existed before me.’” 16 For we have all received from his fullness one gracious gift after another. 17 For the law was given through Moses, but grace and truth came about through Jesus Christ. 18 No one has ever seen God. The only one, himself God, who is in closest fellowship with the Father, has made God known.

The Testimony of John the Baptist

19 Now this was John’s testimony when the Jewish leaders sent priests and Levites from Jerusalem to ask him, “Who are you?” 20 He confessed—he did not deny but confessed—“I am not the Christ!” 21 So they asked him, “Then who are you? Are you Elijah?” He said, “I am not!” “Are you the Prophet?” He answered, “No!” 22 Then they said to him, “Who are you? Tell us so that we can give an answer to those who sent us. What do you say about yourself?”

23 John said, “I am the voice of one shouting in the wilderness, ‘Make straight the way for the Lord,’ as Isaiah the prophet said.” 24 (Now they had been sent from the Pharisees.) 25 So they asked John, “Why then are you baptizing if you are not the Christ, nor Elijah, nor the Prophet?”

26 John answered them, “I baptize with water. Among you stands one whom you do not recognize, 27 who is coming after me. I am not worthy to untie the strap of his sandal!” 28 These things happened in Bethany across the Jordan River where John was baptizing.

29 On the next day John saw Jesus coming toward him and said, “Look, the Lamb of God who takes away the sin of the world! 30 This is the one about whom I said, ‘After me comes a man who is greater than I am, because he existed before me.’ 31 I did not recognize him, but I came baptizing with water so that he could be revealed to Israel.”

32 Then John testified, “I saw the Spirit descending like a dove from heaven, and it remained on him. 33 And I did not recognize him, but the one who sent me to baptize with water said to me, ‘The one on whom you see the Spirit descending and remaining—this is the one who baptizes with the Holy Spirit.’ 34 I have both seen and testified that this man is the Chosen One of God.”

35 Again the next day John was standing there with two of his disciples. 36 Gazing at Jesus as he walked by, he said, “Look, the Lamb of God!” 37 When John’s two disciples heard him say this, they followed Jesus. 38 Jesus turned around and saw them following and said to them, “What do you want?” So they said to him, “Rabbi” (which is translated Teacher), “where are you staying?” 39 Jesus answered, “Come and you will see.” So they came and saw where he was staying, and they stayed with him that day. Now it was about four o’clock in the afternoon.

Andrew’s Declaration

40 Andrew, the brother of Simon Peter, was one of the two disciples who heard what John said and followed Jesus. 41 He first found his own brother Simon and told him, “We have found the Messiah!” (which is translated Christ). 42 Andrew brought Simon to Jesus. Jesus looked at him and said, “You are Simon, the son of John. You will be called Cephas” (which is translated Peter).

The Calling of More Disciples

43 On the next day Jesus wanted to set out for Galilee. He found Philip and said to him, “Follow me.” 44 (Now Philip was from Bethsaida, the town of Andrew and Peter.) 45 Philip found Nathanael and told him, “We have found the one Moses wrote about in the law, and the prophets also wrote about—Jesus of Nazareth, the son of Joseph.” 46 Nathanael replied, “Can anything good come out of Nazareth?” Philip replied, “Come and see.”

47 Jesus saw Nathanael coming toward him and exclaimed, “Look, a true Israelite in whom there is no deceit! 48 Nathanael asked him, “How do you know me?” Jesus replied, “Before Philip called you, when you were under the fig tree, I saw you.” 49 Nathanael answered him, “Rabbi, you are the Son of God; you are the king of Israel!” 50 Jesus said to him, “Because I told you that I saw you under the fig tree, do you believe? You will see greater things than these.” 51 He continued, “I tell all of you the solemn truth—you will see heaven opened and the angels of God ascending and descending on the Son of Man.”

New English Translation (NET)

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