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Josua 15Schlachter 2000 (SCH2000)

Das Erbteil des Stammes Juda

15 Und das Los des Stammes der Söhne Judas nach ihren Geschlechtern lag an der Grenze von Edom, der Wüste Zin, nach Süden, am südlichsten Ende.

Und ihre südliche Grenze beginnt am Ende des Salzmeeres, bei der Zunge, die nach Süden reicht,[a]

und sie erstreckt sich gegen Süden zum Skorpionensteig[b] und hinüber nach Zin und wieder gegen Süden nach Kadesch-Barnea hinauf und nach Hezron hin und nach Adar hinauf und wendet sich nach Karka;

dann geht sie hinüber nach Azmon und hinaus an den Bach Ägyptens,[c] sodass das Meer[d] das Ende der Grenze bildet. Das sei eure südliche Grenze!

Und die östliche Grenze ist das Salzmeer bis zur Mündung des Jordan. Die Grenze an der Nordseite aber beginnt bei der Zunge des Meeres an der Mündung des Jordan[e]

und geht hinauf nach Beth-Hogla und zieht sich hinüber gegen Norden nach Beth-Arava; und die Grenze steigt hinauf zum Stein Bohans, des Sohnes Rubens,

und die Grenze steigt hinauf von dem Tal Achor nach Debir[f] und wendet sich nördlich nach Gilgal[g], gegenüber Maale-Adummim[h], das südlich an dem Bach liegt. Danach geht die Grenze zu dem Wasser En-Schemesch und erstreckt sich nach En-Rogel,

und die Grenze geht danach hinauf zum Tal des Sohnes Hinnoms,[i] zum Bergrücken der Jebusiter gegen Süden, das ist Jerusalem;[j] und sie geht hinauf zur Spitze des Berges,[k] der westlich vor dem Tal Hinnom liegt und nördlich an das Ende des Tales der Rephaiter stößt.

Danach wendet sich die Grenze von der Spitze desselben Berges hin zu der Quelle des Wassers Nephtoach und gelangt zu den Städten des Berglandes Ephron und wendet sich nach Baala, das ist Kirjat-Jearim.

10 Und die Grenze wendet sich herum von Baala gegen Westen zum Bergland Seir und geht hinüber nach dem nördlichen Bergrücken Jearim, das ist Kesalon, und kommt herab nach Beth-Schemesch und geht nach Timna;

11 sodann läuft die Grenze weiter nördlich bis zum Bergrücken von Ekron und neigt sich nach Sikron und geht über den Berg Baala und gelangt nach Jabneel, sodass das Meer das Ende dieser Grenze bildet.

12 Und die Westgrenze ist das große Meer und seine Küste. Das ist die Grenze der Söhne Judas, nach ihren Geschlechtern, ringsum.

13 Und Kaleb, dem Sohn des Jephunne, gab er ein Teil unter den Söhnen Judas nach dem Befehl des Herrn an Josua, nämlich die Stadt Arbas, des Vaters Enaks, das ist Hebron.

14 Und Kaleb vertrieb von dort die drei Söhne Enaks, Scheschai, Achiman und Talmai, die Enakskinder,

15 und er zog von dort hinauf zu den Einwohnern von Debir. Debir aber hieß zuvor Kirjat-Sepher.

16 Und Kaleb sprach: Wer Kirjat-Sepher schlägt und erobert, dem will ich meine Tochter Achsa zur Frau geben!

17 Da eroberte es Otniel, der Sohn des Kenas, des Bruders Kalebs; und er gab ihm seine Tochter Achsa zur Frau.

18 Und es geschah, als sie einzog,[l] da spornte sie ihn an, von ihrem Vater einen Acker zu erbitten. Und sie sprang vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: Was willst du?

19 Sie sprach: Gib mir einen Segen! Denn du hast mir ein Südland[m] gegeben; so gib mir auch Wasserquellen! Da gab er ihr die oberen Wasserquellen und die unteren Wasserquellen.

20 Das ist das Erbteil des Stammes der Söhne Judas nach ihren Geschlechtern.

21 Und die äußersten Städte des Stammes der Söhne Judas, gegen die Grenze der Edomiter im Süden, waren diese: Kabzeel, Eder, Jagur,

22 Kina, Dimona, Adada,

23 Kedesch, Hazor, Jitnan,

24 Siph, Telem, Bealot,

25 Hazor-Hadatta, Keriot-Hezron, welches Hazor ist,

26 Amam, Sema, Molada,

27 Hazar-Gadda, Hesmon, Beth-Pelet,

28 Hazar-Schual, Beerscheba, Bisjot-Ja,

29 Baala, Ijim, Ezem,

30 El-Tolad, Kesil, Horma,

31 Ziklag, Madmanna, Sansanna,

32 Lebaot, Silhim, Ain und Rimmon. Das sind 29 Städte und ihre Dörfer.

33 In der Schephela aber waren Estaol, Zorea, Asna,

34 Sanoach, En-Gannim, Tappuach, Enam,

35 Jarmut, Adullam, Socho, Aseka,

36 Saaraim, Aditaim, Gedera, Gederotaim; das sind 14 Städte und ihre Dörfer.

37 Zenan, Hadasa, Migdal-Gad,

38 Dilean, Mizpe, Jokteel,

39 Lachis, Bozkat, Eglon,

40 Kabbon, Lachmas, Kitlis,

41 Gederot, Beth-Dagon, Naama, Makkeda. Das sind 16 Städte und ihre Dörfer.

42 Libna, Eter, Asan,

43 Jiphtach, Asna, Nezib,

44 Kehila, Achsib, Marescha. Das sind 9 Städte und ihre Dörfer.

45 Ekron mit seinen Tochterstädten und Dörfern.

46 Von Ekron und bis an das Meer alles, was an Asdod grenzt und ihre Dörfer:

47 Asdod mit seinen Tochterstädten und Dörfern, Gaza mit seinen Tochterstädten und Dörfern, bis an den Bach Ägyptens, und das große Meer und die Küste.

48 Im Bergland aber waren Schamir, Jattir, Socho,

49 Danna, Kirjat-Sanna, das ist Debir,

50 Anab, Estemo, Anim,

51 Gosen, Holon, Gilo. Das sind 11 Städte und ihre Dörfer.

52 Arab, Duma, Esean,

53 Janum, Beth-Tappuach, Apheka,

54 Humta, Kirjat-Arba, das ist Hebron, Zior. Das sind 9 Städte und ihre Dörfer.

55 Maon, Karmel, Siph, Juta,

56 Jesreel, Jokdeam, Sanoach,

57 Kain, Gibea, Timna. Das sind 10 Städte und ihre Dörfer.

58 Halchul, Beth-Zur, Gedor,

59 Maarat, Beth-Anot und Eltekon. Das sind 6 Städte und ihre Dörfer.

60 Kirjat-Baal, das ist Kirjat-Jearim, und Rabba. Das sind 2 Städte und ihre Dörfer.

61 In der Wüste aber waren Beth-Arava, Middin, Sechacha,

62 Nibsan und Ir-Hamelach und En-Gedi. Das sind 6 Städte und ihre Dörfer.

63 Die Söhne Judas aber konnten die Jebusiter, die in Jerusalem wohnten, nicht vertreiben. So blieben die Jebusiter mit den Söhnen Judas in Jerusalem wohnen bis zu diesem Tag.

Footnotes:

  1. (15,2) Gemeint ist der südliche Ausläufer des Toten Meeres.
  2. (15,3) hebr. Maale-Akrabbim.
  3. (15,4) heute das Wadi el Arisch.
  4. (15,4) d.h. das Mittelmeer.
  5. (15,5) d.h. am nördlichen Ausläufer des Toten Meeres, dort, wo der Jordan einmündet.
  6. (15,7) Nicht zu verwechseln mit dem Debir in 10,38-39.
  7. (15,7) Dieses Gilgal wird in Jos 18,17 Gelilot genannt. Es darf nicht mit dem Gilgal in Jos 4,19 verwechselt werden.
  8. (15,7) od. dem Anstieg von Adummim.
  9. (15,8) hebr. Ge-Ben-Hinnom. In diesem Tal opferten später abtrünnige Israeliten ihre Kinder dem Moloch (vgl. 2Chr 33,6; 2Kö 23,10). Sein Name wurde im Gr. als Gehenna wiedergegeben und ist im NT die Bezeichnung der Hölle, des Ortes der ewigen Qual.
  10. (15,8) Jerusalem war damals eine Stadt am Südabhang des Berges Morija bzw. Zion.
  11. (15,8) Bei dieser Bergspitze (vgl. auch 18,16) handelt sich um den Felsen, der sich heute im Felsendom in Jerusalem befindet; er liegt auf 743,7 m Höhe und bildet den natürlichen Gipfel des Berges Morija bzw. Zion. Auf ihm baute Salomo später das Allerheiligste des Tempels. Auch der zukünftige Hesekiel-Tempel wird nach Überzeugung vieler Ausleger dort stehen (vgl. Hes 43,12).
  12. (15,18) d.h. als sie am Hochzeitstag in das Haus ihres Mannes einzog.
  13. (15,19) d.h. ein heißes, dürres Land.
Schlachter 2000 (SCH2000)

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