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5 Mose 23Schlachter 1951 (SCH1951)

Ausschluß von der Gemeinde

23 Es soll kein Verstümmelter noch Verschnittener in die Gemeinde des Herrn kommen.

Es soll auch kein Bastard in die Gemeinde des Herrn kommen; auch nicht das zehnte Glied von ihm soll in die Gemeinde des Herrn kommen.

Kein Ammoniter oder Moabiter soll in die Gemeinde des Herrn kommen; auch nicht das zehnte Glied soll in die Gemeinde des Herrn kommen, ewiglich; weil sie euch nicht mit Brot und Wasser entgegenkamen auf dem Wege, als ihr aus Ägypten zoget, und dazu Bileam, den Sohn Beors, von Petor in Mesopotamien wider euch dingten, daß er dich verfluchte. Aber der Herr, dein Gott, wollte nicht auf Bileam hören; sondern der Herr, dein Gott, verwandelte für dich den Fluch in Segen, weil der Herr, dein Gott, dich liebt. Du sollst ihren Frieden und ihr Bestes nicht suchen, dein Leben lang, ewiglich.

Den Edomiter sollst du nicht verabscheuen, denn er ist dein Bruder; den Ägypter sollst du auch nicht verabscheuen, denn du bist in seinem Lande ein Fremdling gewesen. Die Kinder, die sie im dritten Glied zeugen, mögen in die Gemeinde des Herrn kommen.

Reinhaltung des Heerlagers

Wenn du im Heerlager wider deine Feinde ausziehst, so hüte dich vor allem Bösen. 10 Ist jemand unter dir infolge eines nächtlichen Zufalls nicht rein, so soll er vor das Lager hinausgehen und nicht wieder hineinkommen; 11 aber gegen Abend soll er sich mit Wasser baden, und wenn die Sonne untergeht, wieder in das Lager kommen.

12 Und du sollst draußen vor dem Lager einen Ort haben, dahin du zur Not hinausgehst. 13 Und du sollst eine Schaufel unter deinem Geräte haben, und wenn du dich draußen setzen willst, sollst du damit graben und wieder zuscharren, was von dir gegangen ist. 14 Denn der Herr, dein Gott, wandelt mitten in deinem Lager, daß er dich errette und deine Feinde vor dir dahingebe. Darum soll dein Lager heilig sein, daß er nichts Schändliches an dir sehe und sich nicht von dir abwende.

Verschiedene Verordnungen

15 Du sollst den Knecht, der von seinem Herrn weg zu dir geflohen ist, seinem Herrn nicht ausliefern. 16 Er soll bei dir bleiben, in deiner Mitte, an dem Ort, den er erwählt in einem deiner Tore, wo es ihm gefällt, und du sollst ihn nicht unterdrücken.

17 Unter den Töchtern Israels soll keine Hure und unter den Söhnen Israels kein Hurer sein. 18 Du sollst keinen Hurenlohn noch Hundegeld in das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen für irgend ein Gelübde; denn beides ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel.

19 Du sollst deinem Bruder keinen Zins auferlegen, weder für Geld noch für Speise, noch für irgend etwas, womit man wuchern kann. 20 Dem Ausländer darfst du Zins auferlegen, deinem Bruder aber sollst du keinen Zins auferlegen, auf daß dich der Herr, dein Gott, segne in allem, daran du die Hand legst in dem Lande, dahin du kommst, um es einzunehmen.

21 Wenn du dem Herrn, deinem Gott, ein Gelübde tust, so sollst du nicht säumen, es zu erfüllen; denn der Herr, dein Gott, wird es gewiß von dir fordern, und es würde dir Sünde sein. 22 Wenn du aber unterlässest, zu geloben, so ist es dir keine Sünde. 23 Was aber über deine Lippen gegangen ist, das sollst du halten, und sollst tun, wie du dem Herrn, deinem Gott, gelobt hast, gemäß dem Gelübde, das du mit deinem Munde freiwillig abgelegt hast.

24 Wenn du in deines Nächsten Weinberg gehst, so magst du Trauben essen, so viel du willst, bis du genug hast; aber du sollst nichts in dein Geschirr tun. 25 Wenn du durch deines Nächsten Saat gehst, so magst du mit der Hand Ähren abstreifen; aber die Sichel sollst du nicht schwingen über die Saat deines Nächsten.

Schlachter 1951 (SCH1951)

Copyright © 1951 by Geneva Bible Society

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